Herstellung von Uhren, le locle
Die ehemalige Hochschule der Horlogerie in Le Locle, Teil der HES-SO Haute École Arc, ist ein Stück Schweizer Geschichte. Hier wurde das für die Herstelllug von Uhren erforderliche Know-How vermittelt.
August 2026, Le Locle

Le locle
Das im Jahr 1973 fertig gestellte und unter Denkmalschutz stehende Gebäude soll kernsaniert und auf einen zeitgemässen Stand um- und ausgebaut werden. Dies geht mit zusätzlichen Lasten einher, welche sicher in den Untergrund eingeleitet werden müssen.
Foto: https://www.ne.ch/communiques-de-presse/debut-des-travaux-dassainissement-et-de-transformation-des-batiments-de-lancienne-ecole-dingenieur-e-s-au-locle

Le locle
Die zusätzlichen Lasten bedingen die punktuelle Verstärkung der bestehenden Fundamente. Zur Bestimmung des Schichtaufbaus des Bodens und zur Bemessung dieser Fundamentverstärkungen wurden elektrische Drucksondierungen abgeteuft.

le locle
Zudem muss das Gebäude die aktuellen Anforderungen hinsichtlich der Erdbebensicherheit erfüllen. Zur Bestimmung des Bodenverflüssigungspotentials und des ortsspezifischen Antwortspektrums wurden geophysikalischen Untersuchungen durchgeführt, um die Scherwellengeschwindigkeit der weichen Ablagerungen sowie die Tiefe der Felsoberkante zu bestimmen.

le locle
Die Bestimmung eines ortsspezifischen Antwortspektrums legt die frequenzabhängige Einwirkung an der Oberfläche fest, welche im Falle eines Erdbebens auf das Gebäude wirkt.

le locle
Nach Abschluss des Umbaus wird das modernisierte Gebäude sicherstellen, dass spezifisches Fachwissen weiterhin erfolgreich an zukünftigen Generationen weitergegeben werden kann. Somit kann die Uhrenindustrie auch zukünftig auf ein solides Fundament aufbauen.











Die zusätzlichen Untersuchungen
mit anschliessender Optimierung der
Fundation erlaubten eine erhebliche Senkung der Investitionskosten und eine Verringering der Bauzeit.

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bsu zuchwil
bsu zuchwil
Der Busbetrieb Solothurn und Umgebung (BSU) beabsichtigt eine Erweiterung Ihres Standortes in in Zuchwil. Das Projekt umfasst unter Anderem eine neue Buseinstellhalle mit durchgehendem Untergeschoss.
August 2026, Solothurn

bsu zuchwil
Im Rahmen der detaillierte Bemessung der Fundation wurden elektrische Drucksondierungen ausgeführt. Die Messungen geben Aufschluss überden Schichtaufbau und die allgemeinen Eigenschaften des Untergrundes.

bsu zuchwil
Zur vertieften Bestimmung des abfallenden Felsverlaufes im Untergrund sowie die genauen Deformationseigenschaften wurde die Verteilung der Swcherwellengeschwindigkeit im Untergrund mittels geophysikalischen Messungen untersucht.

bsu zuchwil
Die Fundation wurde als kombinierte Pfahl-Platten-Gründung (KPP) ausgelegt. Dabei werden die Lasten sowohl von der Bodenplatte alsauch von wenigen, gezielt angeordneten
Pfählen aufgenommen.

bsu zuchwil
Die zusätzlichen Untersuchungen mit anschliessender
Optimierung der Fundation erlaubten eine erhebliche
Senkung der Investitionskosten und eine Verringering der
Bauzeit.












Wir kontrollieren die fachgerechte Herstellung von Gründungselementen und Baugrubenabschlüssen, prüfen den Tragwiderstand und zeichnen die auftretenden Deformationen während der Bauphase auf.
Eine sorgfältige Ausführungskontrolle schafft Sicherheit und beugt späteren Problemen vor. Wir prüfen die Qualität und Tragfähigkeit der tragenden Bauteile und unterstützen Sie, wenn Vorgaben nicht ausreichend eingehalten werden damit das Resultat auch wirklich stimmt.

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erstazneubau Talsperre spitallamm
Geotechnik für eine sichere Energieversorgung
Januar 2025, Bern
Foto: Gaëtan Bally (Keystone-SDA)

erstazneubau Talsperre spitallamm
Die Staumauer Spitallamm, eine Schweizer Pionierleistung, ist mittlerweile über 90 Jahre alt und sanierungsbedürftig.
Seit 2019 bauen die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) darum einen Ersatzneubau, welche die Stromversorgung für folgende Generationen sicherstellen wird.
Foto: www.bkw.ch

erstazneubau Talsperre spitallamm
Über den Jahren haben sich am Seeboden viele Sedimente abgelagert, welche unter anderem die bestehende Grundablass gefährdeten.
Für den Bau des neuen Einlaufbauwerkes mussten diese Ablagerungen eingehend untersucht werden.
Foto: www.protrader.one

erstazneubau Talsperre spitallamm
Im Zuge der geplanten See-Entleerung im Winter 24/25 wurde Geoprofile beauftragt, um die mechanische Eigenschaften der weichen Verlandungssedimente zu untersuchen.

erstazneubau Talsperre spitallamm
Die Durchführung dieser Untersuchungen auf dem Grund des entleerten Grimselsees erforderte eine aufwändige Organisation und Koordination mit den Mitarbeitenden des Kraftwerks.
Die Ausrüstung wurde per Helikopter auf den Seeboden transportiert.

erstazneubau Talsperre spitallamm
Die Bodenschichten unter dem See enthalten feinkörniges, siltiges und toniges Material.
Für die weichen Ablagerungen wurden unterschiedliche in-situ Versuche gefordert. Zudem sollte in diskreten Tiefen möglichst ungestörten Bodenproben entnommen werden.
Für die Erzeugung der erforderlichen Reaktionskraft konnte auf bereits vorhandenen Ressource wie z. B. Raupentransporter zurückgegriffen werden.

erstazneubau Talsperre spitallamm
Um die undrainierte Scherfestigkeit und Sensitivität genauer bestimmen zu können, wurden Ball-Cone-Tests erforderlich – eine Sondierung mit einer Kugel von 8 cm Durchmesser.
Für die Probenentnahme kam die Geomil Ranger-Sonde zum Einsatz. Sie ermöglichte die Gewinnung von ungestörten, 50 cm langen Bodenproben in hoher Qualität – und das in exakt der geforderten Tiefe.
Die Proben wurden zur weiteren Analyse ins Labor überführt, wo sie unter anderem oedometrischen und triaxialen Versuche unterzogen werden.

erstazneubau Talsperre spitallamm
Die Untersuchungen erfolgten an drei Standorten bis in eine Tiefe von rund 17 m. Vor Ort wurden die Arbeiten vom Prof. Carlo Rabaiotti und seinem Team begleitet, um den Untersuchungsverlauf laufend zu beobachten und die optimale Tiefe für die Probenentnahme gezielt festzulegen.

erstazneubau Talsperre spitallamm
Die Untersuchungen wurden mit grossem Erfolg abgeschlossen – nicht zuletzt dank der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit dem Projektleiter der Kraftwerke Oberhasli, Pascal Vollenweider, sowie Professor Carlo Rabaiotti.
Wir danken alle Beteiligten für ihr Engagement und die ausgezeichnete Teamarbeit!


Case Studies

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erstazneubau Talsperre spitallamm
Geotechnik für eine sichere Energieversorgung
Januar 2025, Luzern
Foto: Gaëtan Bally (Keystone-SDA)

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Die Staumauer Spitallamm, eine Schweizer Pionierleistung, ist mittlerweile über 90 Jahre alt und sanierungsbedürftig.
Seit 2019 bauen die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) darum einen Ersatzneubau, welche die Stromversorgung für folgende Generationen sicherstellen wird.
Foto: www.bkw.ch

erstazneubau Talsperre spitallamm
Über den Jahren haben sich am Seeboden viele Sedimente abgelagert, welche unter anderem die bestehende Grundablass gefährdeten.
Für den Bau des neuen Einlaufbauwerkes mussten diese Ablagerungen eingehend untersucht werden.
Foto: www.protrader.one

erstazneubau Talsperre spitallamm
Im Zuge der geplanten See-Entleerung im Winter 24/25 wurde Geoprofile beauftragt, um die mechanische Eigenschaften der weichen Verlandungssedimente zu untersuchen.

erstazneubau Talsperre spitallamm
Die Durchführung dieser Untersuchungen auf dem Grund des entleerten Grimselsees erforderte eine aufwändige Organisation und Koordination mit den Mitarbeitenden des Kraftwerks.
Die Ausrüstung wurde per Helikopter auf den Seeboden transportiert.

erstazneubau Talsperre spitallamm
Die Bodenschichten unter dem See enthalten feinkörniges, siltiges und toniges Material.
Für die weichen Ablagerungen wurden unterschiedliche in-situ Versuche gefordert. Zudem sollte in diskreten Tiefen möglichst ungestörten Bodenproben entnommen werden.
Für die Erzeugung der erforderlichen Reaktionskraft konnte auf bereits vorhandenen Ressource wie z. B. Raupentransporter zurückgegriffen werden.

erstazneubau Talsperre spitallamm
Um die undrainierte Scherfestigkeit und Sensitivität genauer bestimmen zu können, wurden Ball-Cone-Tests erforderlich – eine Sondierung mit einer Kugel von 8 cm Durchmesser.
Für die Probenentnahme kam die Geomil Ranger-Sonde zum Einsatz. Sie ermöglichte die Gewinnung von ungestörten, 50 cm langen Bodenproben in hoher Qualität – und das in exakt der geforderten Tiefe.
Die Proben wurden zur weiteren Analyse ins Labor überführt, wo sie unter anderem oedometrischen und triaxialen Versuche unterzogen werden.

erstazneubau Talsperre spitallamm
Die Untersuchungen erfolgten an drei Standorten bis in eine Tiefe von rund 17 m. Vor Ort wurden die Arbeiten vom Prof. Carlo Rabaiotti und seinem Team begleitet, um den Untersuchungsverlauf laufend zu beobachten und die optimale Tiefe für die Probenentnahme gezielt festzulegen.

erstazneubau Talsperre spitallamm
Die Untersuchungen wurden mit grossem Erfolg abgeschlossen – nicht zuletzt dank der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit dem Projektleiter der Kraftwerke Oberhasli, Pascal Vollenweider, sowie Professor Carlo Rabaiotti.
Wir danken alle Beteiligten für ihr Engagement und die ausgezeichnete Teamarbeit!

